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Oberhalb der Ortschaft Castello, ca. 1 Km nach den kleinen Ortsteil Zignago, ab der alten Gemeindestrasse die vom See und Zentrum Brenzone (Magugnano) bis hoch nach Prada (Monte Baldo Costabella – 1.300 M.ü.d.M.) führt, ist der Startpunkt dieser kurzen und malerischen Wanderung in der „Verlorenen Welt“.
Nicht leicht zu finden, nach 3 Kehren und 300 Meter nach den kleinen Residenz mit Freischwimmbad (unterhalb der Strasse), startet ein schmaler Steinpfad ab der linken Straßenseite durch eine Wiese, bergauf in einem Olivenhain.

Ab diesem Punkt ist die Steigung beendet und die Wanderung folgt endlich einen leichteren und ebenen Schritt. Die Höhe des Eingangs zum versteckten „Urtales“ ist erreicht.
Nach ca. 20 Minuten erreicht man die Wiesen um den Hügel „Roccolo“, wo im Frühjahr und Sommer Blumen aller Art wachsen - darunter auch die weltberühmten Orchideen des Baldo Bergmassiv. Nördlich von „Roccolo“ geht der Weg nach Zovello führenden Mauleselwegs vorbei; wir benutzen ihn und gehen in Richtung des Sees bis wir den Weiler Fossa (306 m) erreichen.
Man kommt an einem ehemaligen Kalkofen und an einer Quelle vorbei, und nach weiteren 5 Minuten an der Grenze zu Malcesine die nahe beim Val Torrente liegt.
Das Wanderziel ist erreicht. Den markanten Taleinschnitt  des „Val Torrente“ ist jetzt durch einen kurzen Abstieg zu sehen. Auf dem Hügel, Startpunkt dieser Natur-Erforschung, steht ein verlassener alter Bauernhaus („Rustiko“). Ein mehr oder weiniger verfallenes Anwesen mitten in einem Olivenhain mit Bäumen besonderer Art, „Dròp“ genannt, mit aufrechtem Wuchs und kleiner, dichtstehenden Blattern. Die Oliven dienten dem Eigenverbrauch, wachsen aber jetzt völlig ohne Pflege.
Links des Hügels (in Bergrichtung), läuft ein schmaler Pfad zum Eintritt im Tal Torrente. Es handelt sich um ein tief eingeschnittenes Tal, geformt durch die Wassermassen, die sich vom schmelzenden Eis aus dem oben gelegenen Kar „degli Ossi“ nach unter ergossen.
Das Tal „Torrente“ ist ein richtiger Canyon, in den man mit Hilfe von in einer Mauer eingelassenen Haken einsteigen muss. Sie ist eine Art Damm, von den Försterleuten angelegt.

Die Atmosphäre ist dunkel, still, unheimlich und erschreckend: die hohen Wände vom Wasser ausgemeißelt, darunter auch Marmitte (Geltschermühlen) runde Steinmulden, entstanden durch einen oder mehrere lose Steine, hauptsächlich aus grauem – und Öolitkalk, die von Wasser hin und her gewalzt wurden.
Hier unten bewegt man sich zwischen Steinen und Felsen, vom Wasser in damaligen Zeiten bis hierher geschoben. Im Sommer, mit einer Tagestemperatur von über 30° bis 35° C., scheint in diesem „Urtal“ eine Klimaanlage die Luft zu regeln.

Der Temperaturunterschied ist von über 10° C. und ermöglicht die Erforschung dieser verlorenen Natur in einer gemütlichen Atmosphäre. Der erste starke Eindruck beim Eintreten in dieser geborgenen Welt ist diese frische und windstille Luft in einem absolut schattigen Ambiente. Auch das Getümmel des Sees in seiner lautesten Jahreszeit schafft sich nicht im Tal herein. Es ist eine Wanderung über sehr unebenes Gelang, aber trotzdem macht es Freude und regt eine immer steigernde Neugier auf.
Wenn man den Blick nach Oben versucht, sieht man wie die Steineichen sich an den Felsen anklammern. Durch die dichten Äste ist kaum noch den blauen Himmel zu erkennen.
Zwischen mehreren Farnkräuterarten, Moostäppischen, Flechten, Pilzen und anderen kleinen und nicht immer erkennbaren Gewächsen, führt der Pfad dem Canyon hoch.
Ungefahr nach einem Kilometer in östlicher Richtung steht man plötzlich vor dem „Balòc“, ein riesiger, runder Felsblock, der halber Höhe in einer engen Felsschlucht eingeklemmt ist und fast wie einer Art Brücke über die Schlucht wirkt.

Es handelt sich um einen Steinschlag, dessen Massen unterhalb durch große Blöcke zum Stillstand kamen; der „Balòc“ blieb aber eingeklemmt. Genau unter diesem Felsblock, quellt eine frische Quelle wo der Berichter Tritonen (kleine Amphibien) zwischen den Steinen unterm Wasser beobachtet hat.
Der Rückweg kann dieselbe Tour zurück, wie auch die Möglichkeit vom Rustiko (Startpunkt zum Tal Torrente) direkt bergab zur Ortschaft Cassone (die unterhalb dieses Tales liegt), folgen. Der Pfad ist leicht zu finden da es sich um einen gut gehaltenen Mauleselweg handelt der Heute noch von den Bauern des Ortes benutzt wird.


Die Ortschaft Castello 

WICHTIG: diese Tour läuft durch den Naturschutzgebiet Monte Baldo. Pflanzen und Tiere sind hier streng geschützt.

Besondere Reiseziele

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